Freeline Skate

Freeline Skate wurde 2005 in Kalifornien entwickt. In Deutschland gibt es eine realtiv kleine Szene.

Die Skates bestehen aus einer etwa 17 x 14 cm großen Platten aus Holz oder Aluminiumguss, unter der zwei Inliner-Rollen hintereinander feststehend angebracht sind. Die Oberseite der Platte weist weder Schuhe noch Bindungen auf, ist aber zur Erhöhung der Griffigkeit mit Griptape belegt. Der Fuß des Fahrers steht mittig auf der Platte, parallel zu ihrer Längsseite.


Ausrichtung der Füße und Laufrollen
Die beiden Skates eines Paares unterscheiden sich voneinander dadurch, dass die Rollen nicht im rechten Winkel zur Fußstellung, sondern an der Außenseite des jeweiligen Fußes leicht nach vorn ausgerichtet sind

Fahren
Die Fortbewegung erfolgt charakteristisch in Schlangenbewegungen, da der Vortrieb nicht durch Anschieben erzeugt wird, sondern durch Vor- und Zurückverlagern des Oberkörpers in Verbindung mit Gegenbewegungen der Füße. Der Oberkörper steht dabei seitwärts zur Fahrtrichtung. Mit diesem Bewegungsablauf kann auch eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden. Im Gegensatz zum Waveboard werden die Freelineskates nicht gekippt. Die Füsse führen eine Rotationsbewegung durch Drehen der Füsse nach außen und innen ohne Kippbewegung mit Unterstützung durch Drehbewegung des Oberkörpers durch. Sowohl diese ungewohnte Bewegung als auch die hohe Gleichgewichtsanforderung  benötigt anfantgs sehr viel Übung.
Boardspezifische Tricks und Sprünge sind möglich, ebenso das Befahren von Halfpipes und Rampen.
Gebremst wird durch enges Kurven oder Abspringen. Schutzvorkehrungen (Helm, Knie-, Ellbogen- und Handschutz) sind empfehlenswert.

Das Erlernen der Fahrtechnik benötigt besonders viel Übung und Körpergefühl. Hier ein Link zur Anleitung.

Im Rahmen und zu den Bedingungen der Inlinerkurse kann bei Seniorenskate auch Freelineskaten gelernt werden.